Disk 1:
- Magnesium
- Out of Mind
- Free Me
- Koncrete
- Loosen My Grip
- Repercussions
- Mirror Tell
- Sending Chills
- Skeleton Grin
Disk 2:
- V [*]
- Headstrung [*]
- Misfit [*]
- Present Day [*]
- Feel Me [*]
- Radical [*]
- No Sunshine [*]
- Victim Support [*]
- Battle Sequence [*]
erschienen auf Planet Mu
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Goon Review, mehr:
Nachdem Distance Anfang 2007 seine Dämonen auf den Dubstep losgelassen hatte (»My Demons«, Planet µ) und die Elektronik des Subbbassgeländes mit einem analog anmutenden Schlagzeug erkundete, ist er für seinen Nachfolger tiefer gestiegen. Die Basslinien nimmt allein die Haut wahr. Das Gehör bekommt nur eine Idee davon. Dieses Dröhnen vibriert kaum spürbar an den Flimmerhärchen. Das Grollen eines versteckten Untiers. Doch in dieser Tiefe gestalten sich auch die Formen anders. Was hier unten lebt, ist unzerstörbar und krude gepanzert – von metallischer Stabilität und Kälte. Dem Dröhnen mischt sich ein fröstelndes Klirren unter, das Distance Vorliebe für Industrial und Heavy Metal verrät, ohne sie direkt zum Einsatz zu bringen.
Spex Review, mehr:
So programmatisch der Titel des ersten Albums war, so ist es der des zweiten Streiches »Repercussions«, vielleicht ein bisschen unfreiwillig. Denn Sanders fängt hier vor allem den Widerhall des Vorgängers ein: Die dämonischen Beats strichen anderthalb Jahre lang um die Blöcke, stießen sich an den grell erleuchteten Bürotürmen Londons die Hörner ab, rieben sich am altehrwürdigen Sandstein der Monarchie rund und trudelten schließlich wieder in Sanders’ Kiez ein, Bromley im Südosten der britischen Kapitale. Nach dem zweiten, dritten Hören ist klar, dass die neun neuen Dämonen in Wirklichkeit die alten sind, ein bisschen außer Atem, ein paar Gramm mehr auf den Hüften.
Groove Review, mehr:
Superkomprimiert war der Sound von Dubstep ja von Anfang an, das liegt in der Natur der Sache. Aber er verlor dabei nie seine Tiefe. Darum man kann nur hoffen, dass jene neuen Tracks von Greg Sanders alias Distance, die auf seinem zweiten Album mit verzerrten Mittenfrequenzen und Doppelbassdrum-Wummern mehr oder minder unverhohlen seiner Liebe zu Heavymetal frönen und die dort inmitten von ansonsten kaum erwähnenswerter Stangenware stehen, keine Zeichen eines bereits einsetzenden Niedergangs des Genres sind.