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Badische Zeitung: Jamaikanische Knöpfchendreher

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Jeder kannte den Hit. Seit Wochen plärrte er aus den Plattenläden hinaus auf die staubigen Straßen Jamaikas. Am Strand, im Park, im Hinterhof, auf allen Dances lief der Monstersong wieder und wieder – auch in dieser Tropennacht. Weil die Menschen so jubelten, legte der DJ die Hymne gleich noch einmal auf: Bass, Schlagzeug, Gitarre und die Bläser setzten ein. Doch diesmal kam der Gesang nicht! Die Menge tobte, sang selbst und erzwang Wiederholungen der wortlosen Version, bei der auch Instrumente manchmal für ein paar Takte aussetzten. So soll sich vor 40 Jahren die Geburt des Dub zugetragen haben.

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De-Bug: Martyn – Entgegen der Kategorisierung

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Wenn es im letzten Jahr einen besonders hell leuchtenden Stern am Dubstep-Himmel gegeben hat, dann war es der Niederländer Martijn “Martyn” Deykers. Tracks wie “Vancouver” und “All I Have Is Memories” oder sein Remix für TRGs “Broken Heart” katapultierten den in Washington lebenden Produzenten an die Spitze derer, die sowohl in der Dubstep- als auch in der House- und Techno-Szene als maßgebliche Stichwortgeber gelten.

Dabei sind die Tracks von Martyn das beste Beispiel dafür, dass es bei Dubstep anders als noch bei Techno und Drum and Bass nicht mehr darum geht, die Zukunft zu vertonen. Der Fetisch des soundtechnischen Quantensprungs ist verschwunden. In gewisser Weise schwingt in Martyn-Tracks, ähnlich wie bei dem großen Dubstep-Enigma Burial, meist eine süße Melancholie mit.

Den ganzen Artikel lesen bei der De:Bug.


Zeit Blog: Musik für den Schatzkarton

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Das Zeit Tonträger Blog über Umzüge, Martyn und sein Debut-Album Great Length:

Ein Umzug ist meist eine gute Gelegenheit, sich von Überflüssigem zu trennen. Die Korbsessel, der Reiskocher, das Spiegeleiförmchen – weg damit Kompliziert wird es allerdings, wenn es an die Plattensammlung geht. Denn dann geht es auch ans Herz. [...] Die Musik ist ein Sammelsurium von Referenzen. Vertrautes aus zwei Jahrzehnten Clubkultur rollt und rollt und rollt vorbei. Was dort verzahnt wird, ist gar nicht so wichtig. Das Erstaunliche ist vielmehr die Nonchalance, mit der Martyn Gegenläufiges zusammenbringt und x-fach Gesagtes in eine eigene Klangsprache übersetzt.

Zum kompletten Zeit-Artikel


Dubstep aus der Wollmütze – die TAZ über Burials “DJ Kicks” Mix

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Es wurde schon oft angekündigt, das sagenumwobene Album des Londoner Dubstep-Produzenten Burial in der Serie “DJ Kicks”. Zuerst sollte es im April vergangenen Jahres erscheinen, dann wurde die Veröffentlichung auf Juni 2008 verschoben, schließlich auf den Herbst. Seither war Funkstille. Selbst das Label K 7 wollte nicht mehr über den Stand der Dinge berichten. Zu viele Termine geplatzt. Und das, obwohl die fremden Tracks, die Burial zusammen mit eigenem Material auf “DJ Kicks” zu einem kontinuierlichen Mix verarbeitet hat, längst lizenziert sein sollen. Selbst in der Entzauberungsfabrik des Internets wusste niemand Bescheid. Dort waren zwischenzeitlich gefälschte Tracklisten aufgetaucht. Bei Burials “DJ-Kicks”-Edition handelt es sich um eine Art Bernsteinzimmer des Dubstep. Ob es das Album wirklich gibt, weiß nur der Künstler …

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Auf der Dubstep-Autobahn

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Dieser Tage veröffentlicht Scape, Betkes Label, seine ersten drei Alben erneut in einer schön aufgemachten CD-Box. Damals wie heute steht der Bass im Mittelpunkt von Betkes Musik. Statt sich vom alten Namen zu distanzieren und ihn genauso wie den namensgebenden Filter zu Grabe zu tragen, hat Betke seinen Sound stetig weiterentwickelt, ist Experimente eingegangen, um immer wieder beim Bass anzukommen.
In letzter Zeit ist es vor allem Dubstep, der Betke inspiriert und reizt. Schon auf der Remixsammlung seines aktuellen Albums “Steingarten” sorgten Dubstep-Produzenten wie Shackelton und Peverelist für die Höhepunkte. Naheliegend, dass Betke die dafür geknüpften Verbindungen intensiviert hat und mit “Round Black Ghosts” eine Dubstep-Compilation auf Scape veröffentlicht.

Den vollen Artikel bei Tonspion.


Tanith` Dubstep Ausblick

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Tanith schreibt in seinem Thema der Woche über Dubstep:

Gerade macht sich die nächste Generation auf, den Dubstep 2.0 zu verfeinern, Namen wie Martyn, TRG, 2562 und andere haben in letzter Zeit mit Tracks und Remixen aufhorchen lassen, in denen neben Dubstep House, 2Step und Detroit so verwoben sind, als wären das nie getrennte Genres gewesen. Das lässt hoffen, das Dubstep nicht nur mal eine kurze Blüte zeitigt und dann im Testosteronwobbeln untergeht, wie man das bei Drum & Bass leidvoll beobachten konnte. Dubstep hat ja über die Jahre eine enorme Bandbreite entwickelt, die von Burial bis Caspa reicht und sich dabei eine reichhaltige Soundpalette angeeignet hat, die auch mehr und mehr zu anderen Styles kompatibel ist. Auf der anderen Seite steht die Gefahr, das sich genrische Drum & Bass Produzenten nun an Dubstep versuchen und die gleichen Fehler nochmals begehen, die Drum & Bass und Breaks schon in formelhafter Bassproduzentenmucke enden liess, die alles bis auf ein paar Diehardfans vergrätzte und sich mit so einer Härter-Tiefer-Breiter-Ausreizung der Producerskills in noch schneidendere Drums und noch krasseren Bass beschränkte.

Hier gehts zum kompletten Artikel.


Scuba / Hotflush Recordings – Beats in der Pause

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Eike Kühl interviewte in der De-Bug Ausgabe 121 (April 2008) Scuba aka Paul Rose über sein Label Hotflush und die Verbindung zwischen Dubstep und IDM.

Paul Rose, als Produzent unter dem Namen Scuba bekannt, war einer der Geburtshelfer von Dubstep. Der gebürtige Londoner gehört mit seinem Label Hotflush nicht nur zu den ältesten Namen der Szene, sondern auch zu denen, die schnell versucht haben, die Grenzen von Dubstep zu überschreiten und zu erweitern. Wo viele seiner Kollegen noch immer auf dem archetypischen, basslastigen Clubsound herumreiten, versucht Hotflush eine andere, deepere Spielart von Dubstep zu etablieren, wie uns Scuba verrät.

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Rückblick auf das Dubstep Jahr 2007

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Marcus Haberkorn, den meisten vermutlich eher durch sein DJ Synonym „Myom“ bekannt, fasst auf munitionen.de das Dubstep Jahr 2007 zusammen. In Kurzform: Dank Anne Hobbs` „Dubstep Warz“ wurde der Sound 2007 in Deutschland langsam bekannter. Einige Presse wie Taz, Arte, Süddeutsche und natürlich die großen Musikmagazine berichteten. Der Sound hat sich stellenweise verfestigt und lässt mitunter schon die alle Frische vermissen. Was zur Frage führt, ob der Sound überhaupt Tanzflächen-geeignet werden sollte oder nicht. Aber am besten mal ließt den Artikel in voller Länge.


Bass, Bass, wir wollen Bass!

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Ein Artikel aus dem Archiv. Daniel Ferch im Jahr für die TAZ über Dubstep im Allgemeinen und über Parties im The Mass Club im Londoner Stadteil Brixton.

Vor dem Seiteneingang der St. Matthews Church in Brixton wartet eine lange Reihe junger Menschen in Turnschuhen und Kapuzenpullis geduldig auf Einlass. Es ist zehn Uhr abends und keiner der Anwesenden hat die Absicht, einen Gottesdienst zu besuchen. Die Kirche mit ihrem imposanten Säulenportal dient zwar noch als Versammlungsort der lokalen anglikanischen Gemeinde, im hinteren Teil des Gebäudes hat sich jedoch ein Club mit dem Namen “Mass” (Messe) eingemietet. An diesem Abend passen sowohl Ort als auch Name bestens zu der Clubnacht, für die die Wartenden vor der Tür aus dem ganzen Land und zum Teil sogar aus dem Ausland nach Brixton gepilgert sind. Denn “DMZ”, wie die alle zwei Monate hier stattfindende Party heißt, ist so etwas wie die Messe der jungen Dubstep-Szene.

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DJ Pinch – Artikel in der De-Bug

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In der Jubelfeier um Burials “Untrue“ sollte man nicht den anderen großen Albumwurf im Dubstep dieser Tage vergessen: Mit “Underwater Dancehall“ hat der allgegenwärtige Subbass-Botschafter Pinch sein Debüt veröffentlicht. Auf der Doppel-CD liefert er das bisher poppigste Album des Genres ab, das sich sonst eher auf Dubplates, Maxis, Compilations und Online-Mixes abgespielt hat. Nun aber sind ganzheitliche Entwürfe gefragt. […] Im Gegensatz zum anonymen Gralshüter des “Hardkore Continuum” ist Robert Ellis aus Bristol eine der sichtbarsten Gestalten des Dubstep. Als Pinch verkörpert er den Allround-Multitasker der Clubkultur: DJ, Produzent, Labelbetreiber, Partypromoter und Missionar in Personalunion.

Den gesamten Artikel in der De-Bug lesen.


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