Wenn es im letzten Jahr einen besonders hell leuchtenden Stern am Dubstep-Himmel gegeben hat, dann war es der Niederländer Martijn “Martyn” Deykers. Tracks wie “Vancouver” und “All I Have Is Memories” oder sein Remix für TRGs “Broken Heart” katapultierten den in Washington lebenden Produzenten an die Spitze derer, die sowohl in der Dubstep- als auch in der House- und Techno-Szene als maßgebliche Stichwortgeber gelten.
Dabei sind die Tracks von Martyn das beste Beispiel dafür, dass es bei Dubstep anders als noch bei Techno und Drum and Bass nicht mehr darum geht, die Zukunft zu vertonen. Der Fetisch des soundtechnischen Quantensprungs ist verschwunden. In gewisser Weise schwingt in Martyn-Tracks, ähnlich wie bei dem großen Dubstep-Enigma Burial, meist eine süße Melancholie mit.
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