Tanith schreibt in seinem Thema der Woche über Dubstep:
Gerade macht sich die nächste Generation auf, den Dubstep 2.0 zu verfeinern, Namen wie Martyn, TRG, 2562 und andere haben in letzter Zeit mit Tracks und Remixen aufhorchen lassen, in denen neben Dubstep House, 2Step und Detroit so verwoben sind, als wären das nie getrennte Genres gewesen. Das lässt hoffen, das Dubstep nicht nur mal eine kurze Blüte zeitigt und dann im Testosteronwobbeln untergeht, wie man das bei Drum & Bass leidvoll beobachten konnte. Dubstep hat ja über die Jahre eine enorme Bandbreite entwickelt, die von Burial bis Caspa reicht und sich dabei eine reichhaltige Soundpalette angeeignet hat, die auch mehr und mehr zu anderen Styles kompatibel ist. Auf der anderen Seite steht die Gefahr, das sich genrische Drum & Bass Produzenten nun an Dubstep versuchen und die gleichen Fehler nochmals begehen, die Drum & Bass und Breaks schon in formelhafter Bassproduzentenmucke enden liess, die alles bis auf ein paar Diehardfans vergrätzte und sich mit so einer Härter-Tiefer-Breiter-Ausreizung der Producerskills in noch schneidendere Drums und noch krasseren Bass beschränkte.
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